EN | DE

Back to Milchreis und Neopren

Das organisch gewachsene Surfcafé auf Norderney am Nordstrand gelegen unmittelbar neben dem Januskopf, hat eine erfolgreiche Geschichte vorzuweisen. Nachdem es tatsächlich nur eine Bude für Surfer von Surfern war und dort einfache aber Wrmendes und Erfrischendes anbot, siedelte es zunächst vom Bauwagen in eine ehemaliges Tickethäuschen der Kurverwaltung um, bis es schließlich einen Neubau in Form eines gläsernen Pavillons beziehen durfte. Das Angebot hatte sich inzwischen auch auf konventionellere Speisen und Getränke erweitert und bot auf seiner großen Terrasse zudem einen außergewöhnlichen Blick auf die Nordsee. Deie Betreiber vermissten irgendwann die alte Identität und den Soul der Klientel Surfer. Es war an der Zeit, diese Heritage wieder mehr einzubeziehen und zum Teil der aktuellen Erscheinung zu machen. Eine klare Schärfung des Profils sollte Klarheit schaffen.

Über eine ausführliche Bestandsaufnahme wurde schnell klar, wie weit Selbstverständnis und Erscheinung auseinandergingen. Sportlichkeit, ein bisschen Spontanität und Leichtigkeit wurden in Übereinstimmung mit der aktuellen Location gebracht. So entstand nicht nur ein neues Erscheinungsbild, sondern auch ein  umfangreiches innenarchitektonisches Konzept mit neuem Mobiliar, Zonierung im Raum und authentischen Akzenten. Das Key Visual „Dünengras“ beispielsweise wurde auch zum visuellen räumlichen Element, indem in die Terrasse Pflanzkästen mit Dünengras eingelassen wurden und eine völlig neue Athmosphäre schufen. Neue Laufwege führten letztendlich sogar zu spürbar mehr Umsatz, wie das übrige Brand Design auch.

Back to rice pudding and neoprene

The organically grown surf café on Norderney, located on the North Beach right next to the Januskopf, has quite a success story to tell. What once started as a simple shack by surfers for surfers—serving straightforward yet warming and refreshing fare—first moved from a construction trailer into a former ticket booth of the local spa administration, before eventually relocating to a newly built glass pavilion.

In the meantime, the menu had expanded to include more conventional food and drinks, while its spacious terrace offered an exceptional view of the North Sea. At some point, however, the operators began to miss the café’s original identity and the soul of its surfer clientele. It was time to reconnect with that heritage and make it an integral part of its current presence. A clear sharpening of the brand profile was intended to create focus and clarity.

A thorough assessment quickly revealed how far the café’s self-image and outward appearance had drifted apart. Athleticism, a sense of spontaneity, and lightness were brought back into alignment with the current location. The result was not only a new visual identity but also a comprehensive interior design concept, including new furniture, spatial zoning, and authentic accents.